Ausflug zur KZ-Gedenkstätte Hersbruck

Am 19. März unternahm die Klasse 10m im Rahmen des Projekts „Democracy for the win“ einen Ausflug zur KZ-Gedenkstätte in Hersbruck und zum Doggerwerk in Happurg.

In Hersbruck angekommen, gab es zunächst viele suchende Blicke – von einem ehemaligen Konzentrationslager war nichts zu sehen. Lediglich Gedenktafeln erinnern heute an die grausamen Verbrechen der NS-Zeit. Julia Oschmann vom Verein KZ Hersbruck e.V. führte uns entlang dieser Tafeln und erzählte bewegende Geschichten von Zeitzeugen.

Zwischen 1944 und 1945 waren zeitweise bis zu 6.000 Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen im KZ Hersbruck untergebracht. Ihre Nahrung bestand größtenteils aus Wasser und Brot. Jeden Morgen mussten durchschnittlich 2.000 Häftlinge durch Hersbruck nach Happurg marschieren, um dort einen Stollen auszubauen. Etwa die Hälfte der Insassen überlebte das KZ nicht.

Diese Vorstellung ist kaum zu begreifen – und doch ist es wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern.